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Christiane Waschkies Immobilien - Marktbericht

Marktbericht:

Immobilienmarkt Fuchstal, Kaufbeuren & Buchloe

Die Preise werden weiter steigen

Unsere Region bleibt weiterhin sehr begehrt. Unser Immobilienmarkt profitiert vom anhaltenden Wirtschaftswachstum: Gewinner sind Ortschaften mit guter Infrastruktur. Der Verkauf von Häusern mit schlechter Anbindung an Einkaufsmöglichkeiten und Schulen braucht mehr Marketingaufwand. Dazu kommt: Das Baukindergeld entlastet junge Familien beim Kauf einer Immobilie spürbar. Demnach birgt die Förderung ein Einsparpotenzial zwischen fünf bis 63 Prozent, abhängig von der Lage.

Unsere Region ist in einem Wandel. Immer mehr Menschen zieht es in die schöne Landschaft rund um die Metropole München. Dabei sind es nicht nur die Deutschen, die unsere Orte und Städte entdecken, sie kommen aus Europa und manchmal sogar aus Übersee. Der Süden Bayerns ist einer der stärksten Arbeitsplatzmagnete Deutschlands. Die gute Konjunktur und der niedrige Zins wecken in vielen Menschen den Wunsch nach einem Eigenheim.

DAS NEUE BAUKINDERGELD.
Dazu kommt das neue Baukindergeld. „Die Förderung durch das Baukindergeld wird eine positive Wirkung erzielen“, sagt IVD-Präsident Jürgen Michael Schick. Das käme seiner Meinung nach in der öffentlichen Debatte um das Baukindergeld etwas zu kurz. Dabei bezieht er sich auf eine Studie des „Center for Real Estate Studies“ (CRES) im Auftrag des Immobilienverbands Deutschland (IVD). Gerade im ländlichen Raum könnte dem Baukindergeld erhebliches Potenzial zukommen.

Seit September letzten Jahres können Familien Baukindergeld beantragen, das für Wohneigentum beantragt werden kann, das im Zeitraum vom 1. Januar 2018 bis zum 31. Dezember 2020 erworben wird oder wurde. Die Auswirkungen dieser Regelung sind auch in unserer Region spürbar: Die Nachfrage von jungen Familien nach Kaufimmobilien hat erheblich zugenommen. Vor allem gesucht: günstige Häuser und Wohnungen, gerne auch in ländlichen Gegenden. Klar, denn je günstiger die Immobilie, umso höher ist der Gewinn durch das Baukindergeld. Je mehr Kinder, umso mehr profitiert die Familie. Diese zusätzliche Nachfragebelebung führt dazu, dass die Preise auch hier bei uns weiter steigen.

Egal ob Haus oder Wohnung: Im sog. Bestandsmarkt (das sind die Immobilien aus zweiter Hand oder die Gebrauchtimmobilien) zeigen die Preise durchweg eine nochmals deutliche Steigerung bei gleichzeitiger Verkürzung der Angebotsdauer. Ich spüre das im täglichen Verkauf: Meist gibt es eine Vielzahl von Interessenten für eine Immobilie und diese sind meist schnell entschlossen. Gut, wenn eine Finanzierungszusage bereits vorliegt: Dann steht dem Kauf nichts mehr im Wege und der Notartermin kann rasch durchgeführt werden.

Bei der Fahrt durch die Städte und über die Dörfer können Sie den neuen Bauboom mit bloßem Auge erkennen: In fast jeder Gemeinde sehen Sie die Neubau-Projekte. Die Strukturen verändern sich: Beschauliche Dörfer verwandeln sich in gefragte Orte und die Infrastruktur wächst. In den kleinen Städten ist das noch deutlicher zu sehen. Damit verbunden ist aber die Kehrseite der Medaille: ein zunehmendes Verkehrsaufkommen, der Flächenfraß drängt die Natur weiter zurück und auch hier gehen die Immobilienpreise nach oben. Gut für die Verkäufer und Eigentümer, weniger für die Suchenden.

Deutschland größtes Immobilienportal „ImmoScout24“ sammelt die Daten aller eingestellten Anzeigen und rechnet einen durchschnittlichen Quadratmeterpreis aus. Was „ImmobilienScout24“ aber nicht weiß, ist: Wurde der angegebene Kaufpreis tatsächlich erzielt. Oder: Wurde das Haus oder die Wohnung überhaupt verkauft?

Wenn Sie mit dem Gedanken spielen, Ihre Immobilie zu verkaufen, geben Ihnen die angegebenen Marktzahlen sicherlich einen ersten Überblick über die Preisentwicklung. Aber da jede Immobilie einzigartig ist und verschiedene Faktoren wie Lage, Ausstattung, Zustand und so fort bei der Preisermittlung eine wichtige Rolle spielen, empfehle ich Ihnen, auf die fundierte Einschätzung eines seriösen Profis zurückzugreifen. Denn nicht der Hauspreis der Nachbarn vom letzten Jahr ist entscheidend oder der angeblich erzielte Preis: Als Maklerin mit mehr als fünfzehn Jahren Erfahrung kann ich Ihnen versichern, dass ein überhöht angesetzter Verkaufspreis Sie am Ende teuer zu stehen kommen kann. Denn die Devise „Runter gehen mit dem Preis kann ich ja immer noch“ (ein Satz, den auch ich immer noch im Erstgespräch höre) ist absolut falsch: Denn trotz großer Nachfrage hier in der Region sind Kaufinteressenten nicht bereit, jeden Preis zu zahlen. Und sie beobachten in der Regel vom ersten Anzeigenschauen bis zum tatsächlichen Kauf den Markt im Schnitt sechs bis acht Monate.

DER MARKT IN FUCHSTAL

Die Gemeinde wird immer attraktiver und das zeigt sich auch im Nachfrageverhalten. Im Mietbereich sind vor allem Wohnungen mit zwei und drei Zimmern gefragt. Als Kaufobjekte gelten die gut erhaltenen Einfamilienhäuser als attraktiv und am begehrtesten ist ein Grundstück als Bauplatz.

Hinweis zu den Zahlen: Die Anzahl gespeicherter Gesuche sagt nichts über die Aktualität, Ernsthaftigkeit oder Bonität der Interessenten aus.

Häuser zur Miete: durchschnittlicher Mietpreis 7 – 8 Euro/m². Aktuell keine Angebote, aber 131 Gesuche. Wohnungen zur Miete: durchschnittlicher Mietpreis 7,70 – 9 Euro/m². 2 Angebote und 440 gespeicherte Gesuche.

Häuser zum Kauf: durchschnittlicher Kaufpreis 2.691 Euro. Die Preise für Neubau-Häuser liegen bei 2.912 bis 3.300 Euro/m². Aktuell 4 Angebote und 513 gespeicherte Gesuche.

Wohnungen zum Kauf: durchschnittlicher Kaufpreis 2.450 Euro/m². Die Neubaupreise liegen bei 3.200 Euro/m². Keine Angebote, aber 220 gespeicherte Gesuche.

DER MARKT IN KAUFBEUREN

Damit die Altstadt in Kaufbeuren attraktiv bleibt, gibt es ein Förderungsprogramm der Stadt für Altbausanierungen: ein wichtiger Schritt für den Erhalt der besonderen Häuser! Im Wohnungsmarkt sind in den letzten Jahren in Kaufbeuren viele neue Wohnanlagen entstanden, weitere sind in Planung. Hier zeichnet sich bereits eine Marktsättigung ab.

Häuser zur Miete: durchschnittlicher Mietpreis 7,70 bis 9,60 Euro/m². Angebote: 2, gespeicherte Gesuche 13. Wohnungen zur Miete: durchschnittlicher Mietpreis 7,20 – 9,50 Euro/m². Es werden 6 Wohnungen angeboten, 93 Gesuche sind gespeichert.

Häuser zum Kauf: durchschnittlicher Kaufpreis 2.700 Euro/m², Neubauprojekte kosten im Durchschnitt zwischen 3.300 und 3.450 Euro/m². Es werden 8 Häuser angeboten, 77 Gesuche sind gespeichert.

Wohnungen zum Kauf: durchschnittlicher Kaufpreis 2.390 Euro/m². Die Kaufpreise für Neubauten liegen bei 3.850 und 4.100 Euro/m². Aktuell gibt es 40 Angebote gegenüber nur 29 gespeicherten Suchinteressenten.

DER MARKT IN BUCHLOE

Der Trend bleibt! Buchloe entwickelt sich immer mehr zum erweiterten Speckgürtel von München. Die Planungen für eine S-Bahn-Anbindung sind im Gange und ab spätestens 2026 soll die S-Bahn fahren. Die exzellente Infrastruktur für Familien macht Buchloe zu einem beliebten Wohnort, gerade für alle, die in der Landeshauptstadt arbeiten. Motto: Raus ins Grüne mit bezahlbaren Preisen.

Häuser zur Miete: durchschnittlicher Mietpreis 8,50 – 9 Euro/m². Der Mietpreis für Neubauhäuser liegt bei rund 10 Euro/m² mit einer Tendenz nach oben. Aktuell gibt es 3 Angebote bei 77 gespeicherten Interessenten. Wohnungen zur Miete: durchschnittlicher Mietpreis 8 Euro/m². Nettokaltmiete für Neubauwohnungen bei 10,50 – 11 Euro/m². 4 Angebote bei 411 gespeicherten Gesuchen.

Zahlen Häuser zum Kauf: durchschnittlicher Kaufpreis für gebrauchte Häuser um 3.335 Euro/m². Preise für Neubauten bei 3.800 – 4.000 Euro/m². Angebote: 11, gespeicherte Gesuche 439.

Wohnungen zum Kauf: durchschnittlicher Kaufpreis für gebrauchte Wohnungen bei 2.500 Euro/m². Preise für Neubau bei 3.950 bis 4.300 Euro/m². Angebote: 9, gespeicherte Gesuche 251.

CHRISTIANE WASCHKIES

… arbeitet seit mehr als 15 Jahren im Landkreis Landsberg und Ostallgäu erfolgreich als Immobilienmaklerin. Seit letztem Jahr ist sie Kooperationspartnerin der RAIFFEISENBANK KIRCHWEIHTAL und RAIFFEISENBANK BIDINGEN mit verschiedenen Standorten in der Region. Übrigens liegt Christiane Waschkies Werteinschätzung bei der Strategieplanung mit Eigentümern im Vergleich zum später notariell beglaubigten Verkaufspreis bei einer Quote von 98 Prozent.

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